{"id":6790,"date":"2022-10-12T08:35:00","date_gmt":"2022-10-12T06:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kompetenz-statt-demenz.dsgip.de\/?p=6790"},"modified":"2023-03-21T14:11:51","modified_gmt":"2023-03-21T13:11:51","slug":"new-focus-in-dementia-research-ultra-processed-foods-as-risk-factor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kompetenz-statt-demenz.dsgip.de\/en\/new-focus-in-dementia-research-ultra-processed-foods-as-risk-factor\/","title":{"rendered":"New focus in dementia research: Ultra-processed foods as risk factor\u00a0"},"content":{"rendered":"&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ern\u00e4hrungsbezogene Demenzforschung hat in den letzten Jahren eine Flut von vielversprechenden Daten generiert, wobei in den Studien eher die Qualit\u00e4t der Ern\u00e4hrung aufgrund der Menge bestimmter N\u00e4hrstoffe oder Inhaltsstoffe (z. B. Omega-3-Fetts\u00e4uren, Antioxidantien, usw.) oder aufgrund von Ern\u00e4hrungsmustern (z. B. der Mittelmeer- oder MIND-Di\u00e4t, die einen hohen Obst- und Gem\u00fcsekonsum, Vollkornprodukte usw. empfehlen) im Vordergrund stand und deren potentiell positiven Auswirkungen auf die Hirngesundheit ermittelt wurden. In j\u00fcngster Zeit hat sich die Ern\u00e4hrungsweise bei vielen Menschen ver\u00e4ndert, und Forscher fangen an, sich auf eine andere Komponente der Ern\u00e4hrung zu konzentrieren: Hochverarbeitete Nahrungsmittel (engl: <em>Ultra-processed Food<\/em>) auch als <em>Fast Food <\/em>bezeichnet, und die damit verbundene Gefahr (nicht nur) f\u00fcr die neuronale Gesundheit.\u00a0\u00a0<br \/><br \/><\/p>&#013;\n&#013;\n<h3>Was genau sind \u201chochverarbeitete Nahrungsmittel\u201d?\u00a0<\/h3>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierbei handelt (neben dem schnellen Burger von diversen Gastro-Ketten) um einen Gro\u00dfteil der Lebensmittel in unseren Superm\u00e4rkten. Darunter fallen alle Lebensmittel, die als Fertigprodukt oder abgepackte Ware in den Regalen erh\u00e4ltlich ist. Dazu z\u00e4hlen z.B. alle Fertiggerichte und verpackte Backwaren, Instant-Nudelgerichte, Hotdogs, Wurstwaren, Fertig-Saucen wie Ketchup und Mayonnaise, So\u00dfen, Knabbergeb\u00e4ck wie Chips, Flips und Cracker, S\u00fc\u00dfigkeiten, Eiscreme, Fr\u00fchst\u00fcckcerealien und Limonaden.\u00a0\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr diese Gruppe ist charakteristisch, dass die Lebensmittel einen extrem hohen Fett- und\/oder Zuckergehalt aufweisen, wobei meist zus\u00e4tzlich Zucker in Form von Fruktose-haltigen Sirups zugesetzt wird. Die wertvollen Lebensmittelinhaltsstoffe hingegen wie Protein, Ballaststoffe, Mikron\u00e4hrstoffe und die sch\u00fctzenden sekund\u00e4ren Pflanzenstoffe wurden diesen Lebensmitteln im Zuge des Verarbeitungsprozesses in hohem Ausma\u00df entzogen. Dar\u00fcber hinaus enthalten diese Nahrungsmittel meist h\u00f6here Mengen an toxischen Verunreinigungen wie z.B. Mineral\u00f6le aus dem maschinellen Verarbeitungsprozess, Weichmachern aus den Verpackungen, Acrylamid durch die starke Erhitzung. Nicht zuletzt f\u00fcr die optimale Beschaffenheit des Endprodukts, wie Aussehen, Konsistenz, Geschmack etc. kommen oftmals eine Vielzahl von Lebensmittelzusatzstoffen zum Einsatz. Der Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Sie locken Verbraucher f\u00f6rmlich an, denn sie sind unkompliziert, schnell zubereitet, kosteng\u00fcnstig und schmecken lecker.\u00a0\u00a0<br \/><br \/><\/p>&#013;\n&#013;\n<h3>Wie l\u00e4sst sich der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln f\u00fcr wissenschaftliche Studien kategorisieren?\u00a0<\/h3>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einteilung von Lebensmitteln von \u201eunverarbeitet\u201c bis \u201ehochverarbeitet\u201c und die wissenschaftliche Validit\u00e4t dieser Zuordnung hat sich tats\u00e4chlich als eine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung herausgestellt. Ein m\u00f6gliches Konzept, das vielen wissenschaftlichen Studien heute als Grundlage dient, ist die sogenannte <a href=\"https:\/\/kompetenz-statt-demenz.dsgip.de\/praevention-behandlung\/ernaehrung\/hochverarbeitete-lebensmittel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">NOVA-Klassifizierung<\/a>, die Lebensmittel und Getr\u00e4nke je nach Grad der Verarbeitung in vier Gruppen einteilt (1). Gruppe 1 bis 3 stellen dabei reine Lebensmittel sowie Mischungen und Zubereitungen daraus dar. Dagegen befinden sich in Gruppe 4 hochverarbeitete Nahrungsmittel, die ausschlie\u00dflich industriell hergestellt werden, meist durch eine Reihe industrieller Prozesse.\u00a0<br \/><br \/><\/p>&#013;\n&#013;\n<h3>Wie wirkt sich eine Ern\u00e4hrung mit hochverarbeiteten Lebensmitteln auf die Hirngesundheit aus?\u00a0<\/h3>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer aktuellen epidemiologischen Studie wurde untersucht, wie sich der Ersatz von hochverarbeiteten Lebensmitteln in der Ern\u00e4hrungsweise durch unverarbeitete oder minimal verarbeitete Lebensmittel auf die kognitive Leistung auswirkt (2). An der Studie nahmen 72 083 Erwachsene, alle im Alter von 55 Jahren oder \u00e4lter, teil, die zu Beginn der Studie nicht an Demenz erkrankt waren. Der Verzehr der hochverarbeiteten Lebensmittel wurde durch Frageb\u00f6gen erfasst. Die Studienautoren definierten hoch-verarbeitete Lebensmittel auf der Grundlage der zuvor beschriebenen NOVA-Klassifizierung, die Lebensmittel und Getr\u00e4nke je nach Grad der Verarbeitung in vier Gruppen einteilt.\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ergebnis war, dass eine Ern\u00e4hrungsweise, die 10% hochverarbeitete Lebensmittel (Lebensmittel der Gruppe 4 nach der NOVA-Klassifikation) enth\u00e4lt, das Risiko f\u00fcr Demenzerkrankungen insgesamt um 25% und das Risiko f\u00fcr vaskul\u00e4re (gef\u00e4\u00dfbedingte) Demenz um 28% erh\u00f6ht. Wenn auch nicht signifikant, so wurde auch ein Anstieg der Alzheimer-Risikos um 14% beobachtet.\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der umgekehrte Fall wurde getestet: Wurden die hochverarbeiteten Lebensmitteln aus Gruppe 4 durch unverarbeitete oder minimal verarbeitete Lebensmittel aus Gruppe 1 ersetzt, wurde das Risiko f\u00fcr Demenz und vaskul\u00e4re Demenz sogar gesenkt. Dabei war eine Dosis-Wirkungsbeziehung erkennbar, denn die Risikoreduzierung nahm mit dem Prozentsatz der Substitution proportional zu: so war das Demenzrisiko bei einer 5%igen Substitution um 10 %, bei einer 10%igen Substitution um 19 % und bei einer 20%igen Substitution sogar um 34 % geringer.\u00a0<br \/><br \/><\/p>&#013;\n&#013;\n<h3>Die Ergebnisse dieser Forschergruppe wurden durch weitere Studien best\u00e4tigt:\u00a0<\/h3>&#013;\n&#013;\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Erst k\u00fcrzlich hat ein brasilianisches Team auf der internationalen Konferenz der Alzheimervereinigung eine Studie vorgestellt, an der 8.<s> <\/s>160 Personen, die nicht an Demenz erkrankt waren und im Schnitt ca. 51 Jahre alt waren, \u00fcber einen Zeitraum von neun Jahren teilnahmen.\u00a0 Der Verzehr der hochverarbeiteten Lebensmittel wurde durch Frageb\u00f6gen erfasst. Es kam heraus, dass die Gruppe, die die gr\u00f6\u00dfte Menge an hochverarbeiteten Lebensmitteln zu sich nahm (mehr als 20 % der t\u00e4glichen Kalorienzufuhr), einen signifikant h\u00f6heren R\u00fcckgang der Ged\u00e4chtnisleistung wie auch der Exekutivfunktionen aufwies als diejenigen, die eine geringere Menge dieser Lebensmittel zu sich nahmen (3).\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ul>&#013;\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Auch in einer neueren Studie aus Australien mit 3.632 gesunden Teilnehmern im Alter von mindestens 60 Jahren (4), die ebenfalls den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln und deren Auswirkung auf die kognitive Leistung untersuchte, konnte ein signifikanter Effekt erfasst werden. Dieser zeigte sich in einer schlechteren Leistung beim sogenannten <em>Animal Fluency <\/em>Test. Dies ist ein spezieller Kognitionstest f\u00fcr \u00e4ltere Erwachsene, der die Sprach- und Exekutivfunktionen einsch\u00e4tzt.\u00a0\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ul>&#013;\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In einer israelischen Studie (5) wurden 568 Diabetes Typ-2-Patienten, die 65 Jahre und \u00e4lter waren, nicht aber an Demenz erkrankt waren, untersucht. Hier wurden auch verschiedene Lebensmittelgruppen in ihrer Wirkung auf die kognitive Leistung erfasst. Das Ergebnis dieses Forschung-Projektes war, dass ein h\u00f6herer Verzehr von hochverarbeiteten Wurstwaren, industriell hergestelltem Brot und hochverarbeiteten \u00d6len hochsignifikant mit einer schnelleren Abnahme der Exekutiv-Funktionen und der globalen Kognition einherging. Dies verwundert nicht, da Demenz eine generalisierte Erkrankung mit zahlreichen Risikofaktoren in den metabolischen Prozessen darstellt: insbesondere \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Zuckerstoffwechselst\u00f6rung <a href=\"https:\/\/kompetenz-statt-demenz.dsgip.de\/was-ist-demenz\/ursachen\/insulinresistenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diabetes mellitus und der Alzheimer-Krankheit<\/a> haben wir bereits in aller Ausf\u00fchrlichkeit berichtet.\u00a0\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ul>&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die genannten Studien erg\u00e4nzen zahlreiche Belege f\u00fcr die sch\u00e4dlichen gesundheitlichen Auswirkungen, die mit dem Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln verbunden sind, einschlie\u00dflich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, \u00dcbergewicht, Fettleibigkeit,\u00a0 nicht-alkoholischer Fettleber, Krebs und Gesamtmortalit\u00e4t. Eine \u00dcbersichtspublikation berichtet von 37 derartiger Studien, wobei es in jeder dieser mindestens einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Verzehr hoch-verarbeiteter Nahrungsmittel und einer nachteiligen gesundheitlichen Folge gab, von positiven Auswirkungen wird dagegen in keiner der Studien berichtet (6).\u00a0<br \/><br \/><\/p>&#013;\n&#013;\n<h3>Was l\u00e4sst sich daraus f\u00fcr die Demenzpr\u00e4vention ableiten?\u00a0<\/h3>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass eine Umstellung auf einen geringeren Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln und einen h\u00f6heren Verzehr von weniger verarbeiteten Lebensmitteln dazu beitragen kann, Demenz und vielen anderen Zivilisationserkrankungen vorzubeugen. So k\u00f6nnen selbst Ver\u00e4nderungen in kleinen Bereichen &#8211; der Austausch einiger Lebensmittel &#8211; signifikante Effekte auf die Gehirngesundheit haben. Ersetzen Sie beispielsweise t\u00e4glich die T\u00fcte Chips durch einen Apfel oder N\u00fcsse, und kochen Sie lieber selbst, statt Fertiggerichte zu kaufen. Es bedeutet keinen absoluten Verzicht und keine massiven Einschr\u00e4nkungen der bisherigen Gewohnheiten, wohl aber eine Reduktion und ein bewusstes Entscheiden <strong>gegen<\/strong><strong> gewisse Produkte<\/strong> und <strong>f\u00fcr<\/strong><strong> die eigene Gesundheit<\/strong>.\u202fAngesichts der Tatsache, dass die lebenslangen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten vieler Menschen in der Kindheit beginnen, w\u00fcrden sich fr\u00fche Ver\u00e4nderungen in der Ern\u00e4hrungsweise in der Demenz- und Krankheitspr\u00e4vention besonders effektiv auswirken, zumal es immer noch keine wirksame medikament\u00f6se Behandlung f\u00fcr Demenz gibt.\u00a0\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><br \/>Fazit:<\/strong>\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zahlreiche Studien konzentrierten sich auf den Zusammenhang zwischen gesunder Ern\u00e4hrung und verbesserter kognitiver Funktion bei \u00e4lteren Erwachsenen, aber nur wenige, wie diese aktuellen Studien, auf die sch\u00e4dlichen Auswirkungen ungesunder Ern\u00e4hrungsmuster. Konkret geht es um hochverarbeitete Lebensmittel, denen die guten Inhaltsstoffe entzogen sind, die aber eine Menge an Zucker, schlechten Fetten und toxischen Faktoren enthalten. Aktuelle Beobachtungsstudien haben nachgewiesen, dass Menschen, die eine Ern\u00e4hrung mit einem definierten Anteil an hoch verarbeiteten Lebensmitteln zu sich nehmen, Kognitionseinbu\u00dfen erleiden und daher ein deutlich h\u00f6heres Risiko haben, an Demenz zu erkranken. Mehr noch: Die Studien werden durch eine Vielzahl von Forschungsdaten erg\u00e4nzt, die einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr hoch-verarbeiteter Nahrungsmittel und weiteren gesundheitlichen St\u00f6rungen, z.B. im Herz-Kreislauf-Bereich, beobachtet haben.\u00a0<\/strong>\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Aber die gute Nachricht ist: Sie haben es selbst in der Hand, dies zu \u00e4ndern und langfristig Ihr eigenes Krankheitsrisiko zu beeinflussen! Also fangen Sie heute noch an: Ersetzen Sie t\u00e4glich die T\u00fcte Chips durch einen Apfel, und kochen Sie lieber selbst, statt Fertiggerichte zu kaufen. Ihre Hirngesundheit wird es Ihnen danken!<\/strong>\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Referenzen:\u00a0\u00a0<\/p>&#013;\n&#013;\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Monteiro CA, Cannon G , Levy RB, et al (2019) Ultra-processed foods: what they are and how to identify them. Public Health Nutrition: 22(5), 936\u2013941 doi:10.1017\/S1368980018003762\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ol>&#013;\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"2\"><li>Li H, Yang H, Zhang Y, et al. Association of ultraprocessed food consumption with risk of dementia: A prospective cohort (2022) Neurology September 06; 99 (10) DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1212\/WNL.0000000000200871\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1212\/WNL.0000000000200871<\/a>\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ol>&#013;\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"3\"><li>Goncalves N, Ferreira NV, Khandpur N, et al. (2022) Consumption of ultra-processed foods and cognitive decline in the ELSA-Brazil study: A prospective study. AAIC Abstract 63301 <a href=\"https:\/\/alz.confex.com\/alz\/2022\/meetingapp.cgi\/Paper\/63301\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/alz.confex.com\/alz\/2022\/meetingapp.cgi\/Paper\/63301<\/a>.\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ol>&#013;\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"4\"><li>Cardoso BR, Machado P, Steele EM (2022) Association between ultra-processed food consumption and cognitive performance in US older adults: a cross-sectional analysis of the NHANES 2011-2014. Eur J Nutr Jul 1. In Print doi: 10.1007\/s00394-022-02911-1.\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ol>&#013;\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"5\"><li>Weinstein G, Vered S, Ivancovsky-Wajcman D, Springer RR, et al. (2021) Consumption of ultra-processed food and cognitive decline among older adults with type-2 diabetes. J Gerontol A Biol Sci Med Sci, Mar 19,\u00a0 doi: 10.1093\/gerona\/glac070.\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ol>&#013;\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"6\"><li>Leonie Elizabeth, Machado P, Zin\u00f6cker M, Baker P, Lawrence M (2020) Ultra-Processed Foods and Health Outcomes: A Narrative Review. Nutrients 12, 1955; doi:10.3390\/nu12071955\u00a0<\/li>&#013;\n<\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nutrition-related dementia research has generated a flood of promising data in recent years, focusing on the amount of certain nutrients or ingredients in the diet. 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