Behandlungsformen

Darmmikrobiom und Prävention der Alzheimer-Krankheit

Von |2021-01-14T16:46:07+01:004. November 2020|Kategorien: Behandlungsformen, Ernährung, Prävention, Ursachen|

Dass unsere Gesundheit bereits im Darm beginnt, ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Heute wissen wir, dass unser Darm mehr als nur ein „Verdauungsrohr“ ist, da dieses wichtige Organ eine Vielzahl weiterer Funktionen erfüllt. So steht eine Störung der Darmgesundheit auch in direktem Zusammenhang mit der Entstehung chronischer Erkrankungen.  Dabei spielt vor allem die Darmflora, also die mikrobielle Besiedelung der Darmschleimhaut, eine wesentliche Rolle. Die Darmflora wird in der Fachsprache auch als “Darmmikrobiota” bezeichnet. Sie bildet den wichtigsten Teil unseres Immunsystems und bietet uns somit einen effektiven Infektionsschutz. 

Therapeut für Alzheimer gesucht? Die KsD hat vielleicht eine Lösung für Sie!

Von |2020-09-01T18:33:21+02:002. September 2020|Kategorien: Behandlungsformen, Therapeuten|

Leider erkranken weltweit jährlich immer mehr Menschen an der Alzheimer-Krankheit oder anderen Formen der Demenz. Im Jahr 2016 waren es bereits knapp 2,0 Millionen Betroffene in Deutschland, 10 Millionen in Europa und 35,5 Millionen weltweit. Bedauerlicherweise ist die Tendenz steigend, so lautet die Prognose bis 2050 weltweit 115 Millionen Erkrankungsfälle.

Gegen die Borniertheit und Ignoranz: Interventionsstudien und andere Informationsquellen bei Demenz

Von |2020-06-16T18:55:17+02:0017. Juni 2020|Kategorien: Behandlungsformen, Klinische Studien, Prävention, Ursachen|Tags: , , |

Man geht zum Arzt - meist zum Neurologen - fragt nach natürlichen oder lebensstil-orientierten Behandlungsmethoden bei demenziellen Erkrankungen - und schaut oftmals in leere Augen, schlimmstenfalls in eine aggressiv gerunzelte Stirn “Kommen Sie mir bloß nicht mit so etwas, alles gefährlicher Humbug, es gibt nur einige pharmakologische Ansätze, die etwas helfen können!”. 

Neue klinische Studien mit Anti-Amyloid-Medikamenten fehlgeschlagen/abgebrochen

Von |2019-12-18T10:30:55+01:0018. Dezember 2019|Kategorien: Behandlungsformen, Klinische Studien, Medikamente|

Lanabecestat ist ein wirkungsvoller Inhibitor der Bildung von Amyloid-Beta (Aβ) Bildung, der Hauptkomponente der Alzheimer-typischen Amyloid-Plaques. Aβ wird durch die Spaltung des Amyloidvorläuferproteins (APP) durch Proteasen, die als β- und γ-Sekretasen bezeichnet werden, gebildet. Die β-Sekretase (auch Beta-Site-APP-Cleaving-Enzyme 1, BACE1 genannt) spaltet APP an der β-Sekretase-Stelle, danach wird APP von der γ-Sekretase gespalten, was zur Bildung der Aβ-Peptide führt. Lanabecestat hemmt die Aktivität von BACE1 und konnte die Werte von Aβ1-40 und Aβ1-42 im Gehirn, in der Liquorflüssigkeit (Liquor) und im Plasma in mehreren Tiermodellen sowie auch die Liquor- und Plasmabilanz dieser Peptide beim Menschen reduzieren. Außerdem ist Lanabecestat in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, was bedeutet, dass eine ausreichende Menge dieser Substanz nach der oralen Einnahme das Gehirn erreichen kann.

Unser Hirn ist, was es isst – eine Dokumentation auf arte und was wir daraus lernen können

Von |2019-11-25T14:47:58+01:0027. November 2019|Kategorien: Behandlungsformen, Ursachen, Ernährung, Mikronährstoffmängel, Ursachen|

Diese anschauliche Dokumentation im arte-Kanal zeigt sehr deutlich die Zusammenhänge zwischen einer einseitigen Ernährung, den daraus resultierenden Mikronährstoffmängeln und den Auswirkungen auf das Gehirn. In verschiedensten Experimenten wurde u.a. nachgewiesen, dass Mäuse, die unter einem Mangel an Omega 3-Fettsäuren aufwachsen, Defizite in der Ausbildung ihrer Neuronen haben und deutlich ängstlicher wirken.

Pharmakologische Behandlungen bei Demenz in weiter Ferne – Prävention ist die sinnvolle Alternative

Von |2019-06-20T16:20:34+02:0026. Juni 2019|Kategorien: Behandlungsformen|Tags: , |

Trotz des erheblichen Problems im Gesundheitswesen, die die Erkrankung aufwirft, sind nur fünf medizinische Behandlungen für die Alzheimer-Krankheit (AD) zugelassen, die eher dazu dienen, Symptome zu kontrollieren als den Verlauf der Krankheit zu verändern. Durch das Verständnis der sich überschneidenden Mechanismen der AD-Pathologie ist es möglich, eine Vorstellung von der Komplexität dieses Problems zu bekommen.

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