Prävention

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Aktuelle Studie zeigt: die MIND-Diät schützt vor kognitivem Abbau, auch unabhängig von den krankhaften Veränderungen des Alzheimer-Gehirns

Von |2021-11-14T19:57:18+01:0017. November 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Ernährung, Prävention|

Interessant für Alzheimer-Forscher ist nach wie vor die Tatsache, dass einige Patienten trotz schwerer Hirnläsionen (anatomische Abnormalität in Teilen des Gehirns) immer noch geistig topfit sind und somit ihre kognitiven Funktionen beibehalten konnten. Es scheint also in dieser Personengruppe keinen Zusammenhang zwischen der Ablagerung der Alzheimer-spezifischen Ablagerungen (Beta-Amyloid-Plaques und Tau-Protein-Fibrillen) und den kognitiven Veränderungen wie Gedächtnisverlust, Planungsschwierigkeiten, Verhaltensstörungen usw. zu geben.

Aktuelle Pilot-Studie zeigt: Ketogene Ernährung vermindert Alzheimersymptome im Frühstadium

Von |2021-10-28T08:37:02+02:0028. Oktober 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Ernährung, Prävention|

Kürzlich berichteten wir darüber, dass die Insulinresistenz eine wichtige Ursache für die Alzheimer-Erkrankung darstellt. Durch die Störung des Glukosestoffwechsels kann [...]

Erhöhen anticholinerge Medikamente das Risiko einer kognitiven Beeinträchtigung?

Von |2021-10-05T18:46:32+02:006. Oktober 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Prävention, Ursachen|

Während meiner Facharztausbildung in der Neurologie am Krankenhaus der Universität Federal Fluminense (UFF) in Rio de Janeiro, Brasilien, sahen wir uns häufig mit folgender Frage konfrontiert: Einige Medikamente, die in der neurologischen Routinepraxis üblicherweise verschrieben werden (für Patienten mit Parkinson-Syndrom, Depressionen oder Harnwegerkrankungen), hemmen den Botenstoff (Neurotransmitter) Acetylcholin, der für die Bildung und Aufrechterhaltung des Gedächtnisses wichtig ist. Da eine wichtige medikamentöse Behandlungstrategie der Alzheimer-Krankheit gerade darin besteht, die Acetylcholin-Konzentration im Gehirn zu erhöhen, erschien uns die gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die diesen Neurotransmitter hemmen, widersprüchlich und zugleich sehr risikoreich.

Optimale Gehirn-Gesundheit durch Integrative Funktionelle Medizin

Von |2021-09-14T17:53:02+02:0015. September 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Prävention, Ursachen|

Mit dem Projekt “Kompetenz statt Demenz” stellt die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention (DSGiP) gemeinsam mit der Akademie für menschliche Medizin ein breites Spektrum an Lebensstil-orientierten Maßnahmen zur Prävention und Therapie der Alzheimer-Erkrankung vor. Neben der Alzheimer-Demenz stellen aber auch andere neurodegenerative Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Morbus Parkinson eine große Herausforderung für die Betroffenen, Angehörigen und zuletzt für das Gesundheitssystem dar, da eine Aussicht auf Heilung durch medikamentöse Ansätze immer noch in weiter Ferne steht. Aber die gute Nachricht ist: auch hier scheinen individualisierte Lebensstil-Konzepte wirksam zu sein.

Alzheimer = Diabetes Typ-3: Insulinresistenz im Gehirn verursacht Alzheimer-Krankheit 

Von |2021-08-24T12:17:43+02:0025. August 2021|Kategorien: Prävention, Ursachen|

Unser Gehirn ist einer der größten Glukoseverbraucher unseres Körpers. Nicht alle Areale des Gehirns benötigen das Hormon Insulin, um Glukose aufzunehmen und arbeiten somit Insulin-unabhängig. Allerdings ist dies in den Zellen des Hippocampus, also der Gehirnregion, die für unsere Gedächtniskonsolidierung verantwortlich ist und mit als erstes von Alzheimer und Demenz betroffen ist, anders: hier wird - wie Forscher kürzlich herausgefunden haben - Insulin benötigt, um die Neuronen in Zeiten mit erhöhtem Energiebedarf ausreichend mit Glukose zu versorgen.  So ist es nicht erstaunlich, dass bei einer Insulinresistenz, wie beispielsweise während oder im Vorfeld einem Diabetes Typ-2, auch das Gehirn unter einer Glukosemangel leiden kann. Diese gestörte Glukose-Verwertung und die damit verbundene Energiekrise im Gehirn wurde auch in bildgebenden Verfahren, im sogenannten PET-Scan, bei Alzheimerpatienten sichtbar gemacht.  

Galaktose als therapeutische Zuckeralternative bei Alzheimer-Demenz?

Von |2021-06-22T10:33:32+02:0023. Juni 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Ernährung, Prävention, Ursachen|

Es ist schon recht lange bekannt, dass eine Störung des Blutzucker- und Insulinstoffwechsels nicht nur bei Diabetes eine zentrale Rolle spielt, sondern auch bei der Alzheimer-Krankheit. Wenn das für die Glukoseverwertung wichtige Insulin wegen fehlender oder geschädigter Insulinrezeptoren nicht mehr richtig wirken kann, kommt es zu der sogenannten Insulinresistenz. Das gilt auch für das Gehirn und nennt sich dort zerebrale Insulinresistenz. Tritt diese ein, kann es trotz hoher Glukosespiegel im Blut in unserem Zentralnervensystem zu einem Energie-Mangel kommen. Der resultierende Hungerzustand des Gehirns führt allmählich zum Erliegen seiner spezifischen Funktionen und zum Absterben von Gehirnzellen, was sich besonders auffällig an der Einschränkung des Gedächtnisses zeigt. Daher ist die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung des Energiestoffwechsels des Gehirns gerade zu Beginn der Alzheimer-Erkrankung von entscheidender Bedeutung.

Erwachen aus tiefer Demenz: Lieblingsmusik als Schlüssel zum Gedächtnis

Von |2021-05-11T17:03:44+02:0012. Mai 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Klinische Studien, Prävention|

Es scheint wie ein Wunder: ein Alzheimer-Patient im späten Stadium, völlig versunken in der Demenz und abgekapselt von seiner Umwelt und seiner eigenen Identität. Doch wenn er die Klänge von für ihn ausgewählten vertrauten Musikstücken aus seinem früheren Leben hört, wacht aus seiner Apathie auf, beginnt zu lachen, zu reden, sich zu bewegen und wird wieder ‚lebendig’!

Frühe Alzheimer-Symptome sind umkehrbar: aktuelle Lebensstil-Intervention zeigt vielversprechende Ergebnisse

Von |2021-04-21T09:58:16+02:0021. April 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Ernährung, Klinische Studien, Prävention, Ursachen|

Der Zusammenhang zwischen Lebensstil und Alzheimer-Krankheit wurde bereits in vielen Studien beschrieben. Es ist mittlerweile bekannt, dass Interventionen in den Lebensstil den Ausbruch der Krankheit in etwa 40 % verhindern können. Darüber haben wir bereits in einem früheren Newsfeed berichtet, der 12 Präventionsfaktoren für die Alzheimer-Krankheit beschreibt, die von der Lancet Commission on Dementia empfohlen werden. Auch hat die finnische FINGER-Studie (Finnish Geriatric Intervention Study) aus dem Jahre 2015 diese Zusammenhänge bereits eindrucksvoll gezeigt.

Kann aerobes Training den kognitiven Abbau bei Alzheimer-Patienten reduzieren? – Ergebnisse aus einer neuen randomisierten kontrollierten Studie.

Von |2021-04-10T13:49:37+02:0031. März 2021|Kategorien: Behandlungsformen, Klinische Studien, Prävention|

Körperliche Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils und trägt zur allgemeinen Fitness, zur Muskelkontrolle und Koordination wie auch zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Weiterhin ist durch körperliche Aktivität eine ausreichende Durchblutung des Gehirns sichergestellt und dadurch wird auch das Wachstum und Überleben der Gehirnzellen stimuliert. Die positive Wirkung von körperlicher Bewegung in der Demenzprävention wurde durch viele Beobachtungsstudien unterstützt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass körperliche Betätigung zu einer Vergrößerung des Hirngewebes, einschließlich des Hippocampus, führt und die Blutspiegel des sogenannten Brain Derived Neurotrophic Factor (BDNF) erhöht, wodurch die Bildung neuer Nervenzellen angeregt wird.

Die Blut-Hirn-Schranke und ihre Rolle bei der Alzheimer-Krankheit- ein Update der KsD-Seite

Von |2021-02-16T17:38:59+01:0017. Februar 2021|Kategorien: Klinische Studien, Prävention, Ursachen|

Das menschliche Gehirn ist ein äußerst empfindliches Organ. Deshalb muss es insbesondere vor Giftstoffen und Krankheitserregern geschützt werden. Ebenso müssen die Zufuhr von Botenstoffen und der Abtransport von Stoffwechselprodukten genau reguliert sein. Die Blut-Hirn-Schranke (BHS) besitzt genau diese Funktion: sie trennt das zentrale Nervensystem, also Gehirn und Rückenmark, vom restlichen Blutkreislauf des Körpers. Die BHS fungiert demnach als Schutzschild, der das Gehirn vor infektiösen Erregern und toxischen Substanzen schützt. Darüber hinaus muss sie auch als Filter fungieren, damit die richtigen Stoffe, wie z.B. alle Nährstoffe, ins Innere des zentralen Nervensystems gelangen können. 

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